Projekte

Kurzbeschrieb der Projekte, welche die Vereinigung unterstützt:

Frauen- und Familienhilfe:

Diese Hilfe vor Ort mit einer einheimischen, ehemaligen Lehrerin (Vertrauensperson der Vereinigung) hilft einerseits den Frauen eines Dorfes ausserhalb von Bogotá (La Calera) zur Eigenständigkeit, damit diese nicht in die Hauptstadt gehen, um zu betteln oder der Prostitution nachzugehen. Andererseits für die Preisgelder des Concurso Nacional der REPEM (Red de Educacion Popular entre Mujeres d.h. eine Frauen-Organisation zur Weiterbildung der Frauen), welcher alljährlich stattfindet.

 

Fundación Cristo Maestro:

Eine nicht gewinnorientiert Organisation; gegründet von Padre Ernesto Andrés Sardi De Lima. Unter seiner Initiative gibt es verschiedene Institutionen auch in anderen Ländern. Eines seiner Kinderheime befindet sich in Fusagasuga im Süden von Bogotá (unsere Repräsentantin kennt es persönlich). Es werden Knaben im Alter von 7 - 16 Jahren aufgenommen, die unter schwierigen Bedingungen leben und z.B. HIV positiv sind. Im Heim werden sie gefördert und es wird ihnen Nahrung, Zuwendung und Bildung geschenkt, um eine Zukunftsperspektive zu haben. Mit einer ersten Spende der VfA können nun die Nasszellen des Heimes erstellt, resp. renoviert werden.

 

Centro cultural Casanueva:

Eine nicht gewinnorientierte Organisation, die seit 9 Jahren besteht. Das Haus befindet sich im Süden von Bogotá und bietet Mädchen ( 7 - 16-jährig), die keine Hilfe vom Staat bekommen und Gefahr laufen auf der Strasse zu landen ein zu Hause, in dem sie ihre Schule abschliessen können und auf das Leben vorbereitet werden. Hier geht es v.a. auch um Prävention, damit die Mädchen nicht in der Prostitution landen, früh schwanger werden, vereinsamen und keine echte Lebensperspektive sehen. Die Mädchen werden auch in verschiedenen Belangen gefördert, u.a. werden ihnen berufliche Wege aufgezeigt oder sogar ein Hochschulabschluss ermöglicht. Mit einer ersten Spende der VfA wird der Schulbus für 1 Jahr finanziert, da die Mädchen z.T. aus abgelegenen Gegenden zur Schule kommen und ohne diese Unterstützung das Geld hierfür nicht aufbringen könnten (unsere Repräsentantin hat sich persönlich ein Bild gemacht).

 

"Schulgeld"/Patenschaften:

Ebenfalls ausserhalb Bogotá?s (Soacha), hausen am Hang ca. 23'000 Einwohner in Hütten aus Stein (Luxus), Holz oder eben Karton. Die Siedlung ist nur mit einem Jeep oder zu Fuss erreichbar (bei Regen verwandeln sich die Lehmstrassen in Bäche). Es ist eine junge Siedlung (Zuwanderer aus dem Landesinnern auf der Suche nach dem Glück in der Großstadt!), 3/4 der Bewohner gehören der Altersklasse zwischen 5 und 44 Jahren an. Hier unterstützte die Vereinigung jahrelang eine Institution und half Schulen und Tageshorte bauen oder ausbauen, welche zugleich einen Ess-Saal haben, damit die Kinder die Möglichkeit haben, wenigstens einmal pro Tag eine warme Mahlzeit zu erhalten (wenn die Infrastruktur vorhanden ist, wird das Essen vom ICBF (staatliches Fürsorgeamt)  finanziert). Seit einiger Zeit bietet sich hier die Möglichkeit den Kleinkindern aus den geschilderten Verhältnissen (nicht verlassene Kinder), mittels Patenschaft den Platz in einer Tagesstätte zu sichern. Für 12 Monate ?Schulgeld? für ein Kleinkind bezahlt man US$ 120.--. Zu bemerken ist, dass es sich meistens um vertriebene Familien handelt, welche hier in der Nähe der Grossstadt ihr Glück versuchen ? es sind Menschen, die dort unter ärmsten Bedingungen wohnen und es ist deshalb auch nie garantiert, wie lange sie dort bleiben, weshalb eine längerfristige Patenschaft oftmals nicht möglich wird.